Alltäglicher oder ungewöhnlicher Vorname?

Mitglied Kiskeya ist offline - zuletzt online am 09.08.20 um 22:24 Uhr
Kiskeya

Hallo,
findet ihr es besser, wenn man seinen Kindern außergewöhnliche Vornamen gibt oder Vornamen, die häufiger vorkommen?
Ich erwarte einen Jungen. Es ist mein 1. Kind. Der Kindsvater und ich können uns nicht zwischen den Vornamen Christopher und Neomar entscheiden.

Das stärkste Argument ist, dass Christopher in Deutschland ein normaler Vorname ist und man ihn hier öfter hört.
Da der Vater Italiener ist und ich aus der Karibik komme, wollte ich dem Kind wegen unserer Herkunft einen ausländischen Vornamen geben und die Wahl fiel auf Neomar. Findet ihr Neomar gewöhnungsbedürftig?
Wird das Kind es mit einem ungewöhnlichen Vornamen schwerer haben?

Ergänzung :
Vielen Dank für eure hilfreichen Kommentare und die Glückwunsche.
Eure Worte haben mich zum Nachdenken gebracht und der Junge wird Christopher Neomar heißen.

Antworten

Kiskeya hat den Eingangstext dieser Plauderecke ergänzt. Zum Text

Gast

Würde Christopher nehmen und Neomar als ZN!

LG, Isabel

Mitglied little_Simba ist offline - zuletzt online am 05.09.20 um 15:44 Uhr
little_Simba

Neomar erinnert mich übrigens direkt an den Fußballer Neymar, der durch seine vielen übertriebenen Schwalben bei der WM 2018 international bekannt und belächelt wurde.

Mitglied little_Simba ist offline - zuletzt online am 05.09.20 um 15:44 Uhr
little_Simba

Hallo zusammen,
den Namen Neomar habe ich noch nie gehört/gelesen und hätte ihn auch nicht sofort als Vornamen gedeutet. Eher als Firmennamen, vielleicht noch als Nachnamen. Mit der Betonung wäre ich mir auch unsicher: Ne-O-mar, NEO-mar oder Neo-MAR? Ich glaube der Name würde recht schnell mit "Neo" abgekürzt werden, was dann wiederum gar nicht mehr außergewöhnlich wäre neben all den Leo, Mio, Lio, Neo, Theo, Matteo etc. Ich kenne selbst zwei Neo, beide unter 5.
Ich würde mich für Christopher entscheiden, wobei mir Christoph noch besser gefällt. Der Name ist international, selten (ich kannte nur einen Christopher und einen Christoph bisher) und gut zu verstehen. Da wird man nicht mehrfach nachfragen, bis man den Namen richtig verstanden hat.

Liebe Grüße!

Gast

Hallo und Glückwunsch zur Schwangerschaft,

um dem Jungen Hänseleien, das ewige buchstabieren und erklären zu ersparen, würde ich ihn auf Christopher Neomar taufen.

Alles Gute

Gast

Hallo!
Ich selber habe einen eher ungewöhnlichen Namen und bin damit sehr zufrieden.
Für mich wären wichtige Kriterien bei der Namensauswahl:
- Was gefällt mir?
- Ist er verständlich?
- Bietet er Anlass zu Hänseleien?
- Gibt es Traditionen? (familiär, religiös...)
- Passt er zum Familiennamen?

Ich würde tendieren zu einem Namen, den nicht jeder trägt, aber der auch nicht zu außergewöhnlich ist.

Mit Blick auf meinen Vorredner: Beide eurer Varianten sind denkbar. Auch Neomar könnte man hier verstehen, evtl. muss man heute genauso Christopher wieder erklären. Denn hier gäbe es ja auch eine alternative Schreibweise (f).

Alles Gute! 🍀

Mitglied Konrad_Jirpeel ist offline - zuletzt online am 27.09.20 um 17:13 Uhr
Konrad_Jirpeel

Pauschal kann man das m. E. nicht sagen. Ich kenne Menschen, die glücklichsind, einen 08/15-Namen zu haben, ich kenne aber auch Leute, die glücklich sind, einen ungewöhnlichen Namen zu haben.
Ich kenne Leute, die mit ihrem relativ normalen ungewöhnlichen Namen (Kaliber Felina) total unzufrieden sind und lieber einen Normalen hätten, und Leute, die total genervt sind, immer und überall Namensvetter zu treffen.

Christopher hat ja - genau wie Christian und Christoph - seine beste Zeit schon hinter sich, in der jetzigen Kindergeneration ist er auch sehr selten.
Neomar ist schon irgendwie gewöhnungsbedürftig und ich hätte ihn jetzt nicht unbedingt als Name identifiziert (eher als Firmenname oder Produktbezeichnung), außerdem klingt bei mir sehr stark die Übersetzung (k. A. ob das etymologisch korrekt ist) "neues Meer" mit, wodurch ich eher an den Lateinunterricht als an einen Namen denke.
Allerdings ist der Name eine Verbindung aus zwei recht bekannten Elementen: Neo (Neologismus, ZDF neo, der Name Neo) und Mar (Marina, Marius, Waldemar, Otmar). So wird der Name greifbar. Obwohl ich beim ersten Lesen darüber stolper, denke ich, dass man sich recht schnell daran gewöhnt.
Neomar ist als m. E. ein ganz anderes Kaliber als Schealtiel, oder Saoirse (den keiner aussprechen kann).

Da die Namensgebung immer freier wird - letztes Jahr hatte nur gut die Hälfte aller geborenen Kinder einen Namen aus den Top 100 - glaube ich, dass auch ungewöhnliche Namen immer akzeptierter werden. Ein Neomar hat es heute sicherlich einfacher als vor 80 Jahren.

Neomar Christopher oder Christopher Neomar wäre auch eine Option.

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