Eine große, glückliche Familie...?

Gast

Hallo ihr Lieben,

ich bin vor ein paar Tagen auf diese Seite hier gestoßen und dachte, dass ich hier vielleicht die Chance habe, mit jemandem zu reden, der ähnliche Erfahrungen macht/gemacht hat wie ich.

Mein "Problem" oder besser gesagt meine Situation ist folgende:
Mein Name ist Anastasja (meistens nur Ana genannt und 35 Jahre alt) und ich bin seit mittlerweile 3 Jahren mit Gunnar (41) zusammen. Bisher haben wir eine Art Fernbeziehung geführt: Er wohnt (circa 2 Autostunden von mir entfernt) in Moers, einer Kleinstadt in der Nähe von Krefeld. Nun überlegen wir schon länger, ob wir nicht zusammenziehen wollen.
Ich liebe ihn wirklich und wünsche es mir auch, mit ihm zusammenzuleben und ihn jeden Tag zu sehen, mein Problem ist ein anderes.
Wir haben beide schon eine Ehe hinter uns, aus der er drei, ich vier Kinder mit in unsere Beziehung bringen würde.

Meine Sorgen sind nun vielfältig:
Zum einen habe ich Angst, dass sich die Kinder untereinander nicht gut verstehen könnten. Natürlich haben Gunnar und ich schon öfters "Familientreffen" gemacht, um die Kinder aneinander zu gewöhnen und waren auch schon drei mal gemeinsam im Urlaub, allerdings ist das immer noch etwas anderes als tagtäglich miteinander konfrontiert zu sein.
Ein weiteres Problem ist, ob seine Kinder mich wohl akzeptieren werden, und andersherum meine vier ihn.
Auch ein großes Problem ist natürlich, ob wir den Alltag mit bis zu 7 Kindern im Haus wohl gewuppt kriegen, immerhin waren wir bisher beide Berufstätig, einer von uns wird seinen Job also wohl aufgeben oder zurückschrauben müssen.
Daraus entsteht natürlich auch die Frage nach dem Geld: Ein Haus oder gar eine Wohnung für eine dann neunköpfige Familie zu finden wird natürlich weder einfach noch preisgünstig...
Außerdem wird einer von uns beiden mitsamt er Kinder die Heimat und somit auch Schule, Freunde usw. verlassen müssen- wie werden die Kinder damit wohl zurechtkommen?
Und wie wird es sein, wieder als "komplette" Familie zusammenzuleben?

Natürlich würden nicht alle 7 Kinder immer bei uns wohnen, vielmehr ist es so aufgeteilt:
Ich habe das Sorgerecht für all meine 4 Kinder, Greta (14), David (12), Gabriel (8) und Jonathan (7), das Wochenende düren sie allerdings jede Woche oder alle zwei Wochen bei ihrem Papa verbringen.
Gunnar´s drei Hjördis (13), Llewellyn (9) und Ylvie (5) verbringen die Wochen im Wechsel bei Gunnar und seiner ersten Ehefrau.

Es wäre wirklich toll, wenn ich mich mit jemandem über Erfahrungen in diesem Bereich austauschen könnte und wenn mir jemand erzählen könnte, ob er ähnliche Sorgen wie ich hatte, und ob die sich dann auch wirklich erfüllt haben.

LG, Ana mit Greta, Gabriel, David und Jonathan

Antworten

Gast

Hallo Mona,

vielen Dank für deinen Aufmunternden Kommentar, der einem wirklich Hoffnung macht :)

Ich würde auch sehr gerne mit dir Plaudern, gestern Abend hatte ich leider keine Zeit mehr, da ich Greta vom Sport abgeholt und dann Abendessen gemacht und die Kinder ins Bett gebracht habe ;)

Vielleicht könntest du mir ja erzählen ob/wenn ja wie sich meine einzelnen Sorgen bestätigt haben und welche sich bei euch eigentlich von vornerein erledigt haben.

Also wohnt ihr in einer Wohnung und nicht in einem Haus? War es schwierig das zu finden?

Und wie macht ihr das mit der Arbeit, arbeitet ihr beide weiterhin oder hat einer von euch seine Arbeit zurückgestellt oder ganz aufgegeben?

Es würde mich wirklich freuen, noch einmal von dir zu hören :)

Auch bei dir Antwort an Ana möchte ich mich natürlich bedanken und die wirklich traumhaft schönen Urlaube sind wirklich etwas, das mich sehr bestärkt darin, dass wir es wirklich schaffen können!

LG, Ana

Gast

Ich bin der Meinung, dass gut gemeisterte Urlaubsaufenthalte sogar ein sehr gutes Indiz dafür sind, dass die Chemie zwischen allen Beteiligten im Großen und Ganzen stimmt. Gerade Urlaub und Feiertage wie Weihnachten sind nämlich in sogenannten intakten normalen Familie sehr oft Brennpunkte für Zerwürfnisse jeglicher Art, weil die Erwartungen zu hoch waren, weil ungewohnte Rücksicht genommen werden muss, weil lang Aufgestautes ausbricht usw. Es gibt viele Beispiele, wo Paare nach einem Urlaub ihre Beziehung beenden. Wenn ihr nun schon positive Erfahrungen in solchen Situationen gemacht habt, halte ich das für ein positives Zeichen. Viel Glück euch allen.

Gast

Hallo Ana!
Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie du! Ich bin 44 Jahre alt und habe mich vor 11 Jahren von meinem Ex-Mann getrennt. Unsere Kinder Henriette (17) und Lennart (15) waren damals alle zwei Wochen am Wochenende bei ihrem Vater. Vor 6 Jahren habe ich meinen jetzigen Freund (und bald auch Mann :) Karsten (48) kennengelernt, auch er hatte eine gescheiterte Ehe hinter sich. Seine Kinder lebten ebenfalls bei ihm, da die Mutter der drei nach Südamerika ausgewandert war und Karsten das alleinige Sorgerecht hat. Hannah (20), Lucas (18) und Erik (15).
Wir haben jedoch keine Fernbeziehung geführt, wir haben lediglich in verschiedenen Kölner Stadtteilen gelebt. Vor zwei Jahren haben wir dann eine Wohnung mit genug Zimmern für die Kinder (außer Hannah, sie studiert und lebt in einer WG) gefunden.
Wir hatten beide erstmal Angst, ob das "Abenteuer Patchworkfamilie" wirklich klappen würde, da unsere Kinder sich untereinander und den jeweiligen Partner des Elternteils jedoch schon sehr gut kannten, gab es bis auf einige Anlaufschwierigkeiten keine großen Probleme und mittlerweile sind wir eine glückliche große Familie!

Ich hätte wohl Lust zu Plaudern, wenn du noch ein paar Fragen hast, gerne! :)

Liebe Grüße von Mona&Karsten mit Stupsi (Spitzname von Henriette aufgrund ihrer Stupsnase), Lenny, Hannah, Luc und Erik!

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