Kinder mit geringem Altersunterschied?

Gast

Ich bin Tina, Mama von Anna(18 Monate) und Elisa (4 Monate).
Gibt es hier Mütter, deren Kinder auch einen sehr geringen Altersunterschied haben?

1. War es für Euch stressig?
2. Wann wurde es weniger stressig?
3. Wie hat die Umwelt darauf reagiert?
4. Wie verstehen sie sich?
5. Nachteile und Vorteile?

Lg, Tina

Antworten

Gast

Mein drittes und mein viertes Kind(beides Jungs) sind knapp 15 Monate außeinander. Als beide noch im Kindergarten ware nverstanden sie sich sehr, sehr gut. Jetzt ist der eine (6) in der Schule und der andere(5) noch im Kiga. Jetzt liegen da natürlich erstmal Welten zwischen. Streßig ist es immer wenn man ein neues baby bekommt egal wie groß der abstand ist. Fand ich zumindest immer.
Die Umwelt hatte kein Problem damit, dass ich schnell hintereinander Kinder bekam, sonder das es Nr.3 und Nr.4 waren. Fanden alle viel zu viel;-)

Gast

Meine drei Mädels sind auch nicht viel auseinander.
Angelina ist im Juli 2001 geboren, Magalie im September 2002 und Lilly im August 2003.
Die Mädels verstehen sich super und machen sehr viel zusammen. Aber am Anfang war es total stressig mit ihnen. Ich war 18 als Angelina zur Welt kam und ohne meine Eltern hätte ich es nie geschafft, mein Studium abzuschließen. Aber ich hab es geschafft und bin seit September Lehrerin :)
Die Umwelt hat am Anfang, als Angelina unterwegs war, nicht besonders begeistert reagiert, denn ich war 17, aber dann, als sich alle daran gewöhnt hatten, dass ich schwanger war, war es super. Mein Freund hat sich auch gefreut und als ich ihm einige Monate nach Angelinas Geburt sagte, dass ich erneut schwanger war, fand er das toll und die Umwelt auch. Und als dann noch Lilly unterwegs war, bekamen wir des Öfteren schräge Blicke zugeworfen, aber grundsätzlich mochten alle meine drei Süßen. Mein Freund hat sich zwar verabschiedet und besucht uns nur selten, aber ich und die Mädels leben mit einer Freundin von mir und so kommen wir mithilfe meiner Eltern super zurecht.
Inzwischen gehen alle meine Kids in die Schule und es ist viel angenehmer geworden. Hin und wieder habe ich sogar einen richtigen freien Vormittag :)
Ich finde es toll, dass Angelina, Magalie und Lilly nur einen geringen Altersunterschied haben, denn so sind sie nie wirklich alleine und ich kann mich jetzt vollzeit um sie kümmern, aber in 12 Jahren habe ich wieder Zeit für mich. Außer es kommen noch mehr Kinder, was nicht ausgeschlossen ist :)

Gast

Meine beiden Großen haben auch einen sehr geringen Altersunterschied, er beträgt gerade einmal 5 Minuten. Ich bin Zwillingsmama. Vielleicht ist es nicht genau dasselbe, aber Ähnlichkeiten gibt es auf alle Fälle.

1.Klar, aber ich denke das bleibt auch bei "nur" einem Kind nicht aus. Da ich zwei Kinder im gleichen Alter habe, wollen sie auch immer dasselbe. Beide wollten gestillt werden, beide haben gleichzeitig geschrien, beide sind, als sie laufen konnte, vor Mama weggerannt und fanden das sehr witzig. Die Zwillinge sind nun 4 Jahre alt und gehen in den Kindergarten. Es wird wieder ruhiger, obwohl man das gar nicht so nennen kann, denn bei uns herrscht immer noch totales Chaos. Vor 3 Monaten haben wir eine Tochter bekommen, wir wollten erst warten, solange die Zwillis im Kindergarten sind.

2.Kann ich überhaupt nicht beurteilen, weil die Zwillinge ja noch so klein sind. Aber es ist auf jeden Fall nicht so stressig wie in der Anfangszeit mit zwei Säuglingen.

3.Zwillinge kann man ja nicht planen, sie haben sich für uns mit gefreut. Jetzt, wo unser drittes Kind da ist, werden wir doch manchmal kritisch beäugt.

4. Die Zwillinge verstehen sich echt super. Ich brauche nicht immer den "Spaßmacher" spielen, den spielen sie gegenseitig. Das heißt, sie beschäftigen sich selber, und ich kann mal ein wenig Zeit mit meinem Töchterchen alleine verbringen.

5. Für mich gibt es nur Vorteile, ich würde es immer wieder so machen (soweit man das bei Zwillingen sagen kann;))

Gast

Hallo Tina!

Zwei meiner Kinder haben auch einen sehr kleinen Altersabstand.

Tobi (Tobias Julio Marian) ist im Februar 1993 geboren und sein Bruder Dave (David Timo Simon) kam fast genau ein Jahr später zur Welt.

1. War es für Euch stressig?
Ja stressig war es auf alle Fälle, da ich selbst noch sehr, sehr jung, zu jung war. Ich war erst 19 bzw. 20, aber es hat sich mit der Zeit gut eingebendelt. Hätte meine Mutter mich aber nicht so super unterstützt, hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft.

2. Wann wurde es weniger stressig?
Na ja, wann es weniger stressig wurde kann ich nicht genaus sagen, auf jeden Fall als sie 3, 4 Jahre alt waren, war es schon ein bisschen leichter, aber als sie dann richtig selbstständig wurden, wurden ich dann wieder schwanger, somit kann ich es nichts so genau sagen. Aber diesen "Stress" liebe ich, genauso wie meine wunderbaren Kinder.
3. Wie hat die Umwelt darauf reagiert?
Die Umwelt.... bei uns in einem kleinen Dörfchen war es schon fast ein Skandal mit 19 ein Kind zu bekommen und dann mit 20 wieder eines, also waren wir schon ein Gesprächsthema, aber als sie dann sahen, dass ich es gut meistre, hat das auch aufgehört.
4. Wie verstehen sie sich?
Sie haben sich immer schon super verstanden, darüber bin ich sehr froh. Sie haben viele gleiche Freunde, gehen zusammen aus, machen jeden "Scheiß" (wenn man das so sagen darf) zusammen, erzählen sich auch alles gegenseitig, obwohl ich noch sagen muss, dass sie mir auch "fast" alles erzählen. (sagen sie zumindest, genau beurteilen kann ich es ja nicht)
5. Nachteile und Vorteile?
Ich glaube es gibt immer Vor und Nachteile.

lg Barbara

Gast

Ich kannte eine Familie, die hatte in 11 1/2 Monaten drei Kinder. Nach dem ersten Kind kamen Zwillinge.
Die Eltern waren natürlich sehr gefordert, doch hatten sie immer Hilfe. Heute sind die Kinder erwachsen. Sie selbst finden es gut, so kurz hintereinander geboren worden zu sein.

Gast

Ich habe drei Kinder Alexandra ist 14, Jonas 13 und Simone 12.
1. Stressig waren die Anfangszeiten, bis sich alles eingespielt hatte. Aber mit Hilfe meines Mannes klappte alles wunderbar, man muss halt auch mal fünf gerade sein lassen und nicht alles perfekt machen wollen.
2. Weniger stressig ist es seit die Kinder älter sind und selbständiger werden.
3. Als ich mit allen drei Kindern unterwegs war als sie noch klein waren, gab es immer nette Menschen, die mir in der U-Bahn oder im Supermarkt geholfen haben.
Machmal rümpfte schon mal jemand die Nase, aber das war mir egal.
4. Bisher verstehen sich alle Kinder sehr gut und gehen miteinander durch dick und dünn. Natürlich fliegen auch schon mal die Fetzen, was aber schnell wieder vorbei geht.
Sie sind sich nie lange bös.

Ich wollte keinen großen Altersunterschied bei meinen Kindern und bin froh darüber wie es gekommen ist und möchte zu meinen Großen keinen Säugling mehr haben. Lieber möchte ich in ein paar Jahre mal Oma werden .
Aber das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden.

Gast

Schöne Namen haben Eure Töchter;)

Ich habe auch zwei Töchter- 18 Monate auseinander. Sie sind inzwischen 18 Jahre alt und fast 17 Jahre alt.
Klar, die Anfangspahse (die ihr gerade auch auf Euch nehmt) ist schon sehr stressig, vorallem weil ihr meiner Großen immer erklären musste, warum ich jetzt nicht mit ihr spielen kann, wenn die Kleine Kohliken hatte.
Weniger stressig wurde es im Kindergartenalter, die beiden haben sich super verstanden. Als die Schule für die Große begann, war es wieder eine Stressphase, da die Kleine in den Kindergarten musste, die Große in die Schule und ich zur Arbeit. Mittags musste ich dann immer Hausaufgaben mit ihr zusammen machen und die Kleine saß da und hat geheult, weil sie sich alleine beschäftigen musste. In der Pubertät war es zweitweise auch noch sehr stressig. Wenn die eine ins Bad musste, musste die andere auch ins Bad. Wenn die eine Musik hören wollte, wollte die andere Schulaufgaben machen, sie hatten sich also immer in den Haaren. Jetzt mit fast 17 und 18 sind sie ein Herz und eine Seele, haben gemeinsame Freunde und gehen zusammen gerne ins Kino- auch mit der Mama.
Die Umwelt hat eigentlich gar nicht negativ reagiert, sie waren begeistert von den Mädels, da kam nie ein blöder Spruch.
Es gibt unmengen an Vorteilen. Sie können zusammen spielen, haben bei langweiligen Geburtstagen von Oma/Opa einen Spielkameraden. Außerdem musste ich später nicht überall zweimal hin, z.B Weihnachtsfeier im Kindergarten und in der Schule (meine Schwester muss sich immer von ihrem Mann und einem Kind teilen, weil sie in Kindergarten und Schule müssen/sollen). Desweiteren konnte ich früh wieder anfangen zu arbeiten, musste also nur 4 Jahre Pause machen, weil die Familienplanung mit der Kleineren abgeschlossen war.
Ein Nachteil ist auf jeden Fall die stressige Anfangszeit, aber die geht vorüber.
Ich wollte immer früh Mama werden und das habe ich mir mit meinen beiden wundervollen Töchtern erfüllt.

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