Freispiel im KiGa

Mitglied Michelle ist offline - zuletzt online am 10.05.16 um 17:34 Uhr
Michelle

Hi, angeblich sind Kigas ohne nur Freispiel "out", aber wtf, nachher im Beruf können die doch auch nicht nur machen was sie wollen??? wo ist die bildung. 30 minuten nicht freispiel pro tag sind ja nicht zu viel verlangt. Ach ja, in unserem Kiga sind altersgemischre Gruppen. Rücksicht auf jüngere? Wo von träumt ihr nachts das ist verdammt unrealistisch

Antworten

Mitglied Felicia ist offline - zuletzt online am 12.05.16 um 20:45 Uhr
Felicia

In der Kita ist das Freispiel das Wichtigste überhaupt. Angebote, wo Kinder gezielt Dinge lernen sollen, kann man in der Kita meist nicht länger als 30min durchführen, da Kinder eine andere Konzentrationsfähigkeit, als Erwachsene haben. Ein Angebot für ein zweijähriges Kind ist somit circa 10min lang (bzw je nach Kind variiert das natürlich). Ein Vorschulkind packt dann schon 45min (aber auch nur, wenn man die 45min gut strukturiert).

Gast

@ Rina

Top Kommentar - ich seh's genauso!!!

Gast

Hallo Michelle,

Dass es in Kitas ZU VIEL Freispiel gibt, ist mir neu. Als ich vor Jahren für meine Kinde was suchte, schien mir der Trend eher in die gegensätzliche Richtung zu gehen. Jeden Tag eine andere "Arbeitsgemeinschaft".

Ich kann dir leider nicht den Gefallen tun, dir zuzustimmen. Auch ich halte nämlich Freispiel für den wichtigsten Bestandteil der Kindheit.

Wir brauchen vor allem mehr Kreativität und Innovation, zudem Eigenengagement in unserer Gesellschaft. Kinder, denen nichts mehr einfällt und die pausenlos von Erwachsenen "beschäftigt" werden müssen, haben wir schon viel zu viele.

Leider bestärken viele Eltern ihre Kinder noch in dieser Passivität und fördern damit Unselbständigkeit der Kinder. Wohlgemerkt: Ich habe nichts gegen musikalische Früherziehung oder sonstige Förderung. Auch darf Malen, Gestalten, Basteln gerne ein Angebot sein.
Aber ich nehme eher den Trend in der Gesellschaft wahr, Kinder pausenlos zu beschäftigen. Das fängt schon im Kindergarten an und geht in der Schule so weiter. Jeden Tag bitte mindestens ein Hobby. Und den Rest der Zeit machen sich die Eltern auch Gedanken, wie sie die Kleinen "beschäftigen" können.

Ich halte das für ursächlich für eine Verflachung der Geselllschaft. Wir ziehen uns angepasste, unkreative Menschen heran, die auch später im Beruf nicht mehr können und wollen, als zu tun, was man ihnen sagt. Wir brauchen aber viel mehr Leute, die eigene Einfälle haben, die neue Wege gehen, in ungewohnten Bahnen denken.

Aus meiner Sicht fängt sowas beim Freispiel an. Ein gesundes Kind braucht eigentlich niemanden, der es permanent anleitet. Es findet viele Dinge selbst heraus, gewöhnt sich daran, eigene Ideen zu entwickeln. Also: Ich finde das begrüßenswert.

Gast

Hallo liebe michelle
Ich hoffe ich habe dich richtig verstanden und du redest schlecht über das freispiel?
Nun ich arbeite in einer krippe (kids von 3monaten-3jahre). Und das freispiel ist etwas vom wichtigsten! Die kinder lernen sooooviel während dem freispiel! Miteinander spielen, alleine spielen, selber etwas machen, selber nachdenken,teilen, mit einander reden, einander helfen, fragen wenn man hilfe braucht, fantasie usw. Ich wage zu behaupten das sie im freispiel am meisten lernen! Deswegen wird es wohl auch überall ein fester bestandteil sein :) die KiTas Kigas und Krippen über legen sich nämlich nicht nichts :P
Natürlich ist es auch schön wenn es Angebote gibt(basteln,kochen ect) an denen die kinder teilhaben können! Und das es auch zeiten gibt wo die kids einfach mitmachen müssen(singkreis, mittagstisch, mittagspause ect)
Aber gerade bei kleinen Kindern ist das freispiel sehr wichtig :) ich hoffe du kannst das etwas nachvollziehen und musst dich nicht mehr so sehr darüber aufregen :D
Herzliche Grüsse

Mitglied FloundViki ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 09:13 Uhr
FloundViki

Okay vielen Dank für deinen Beitrag!
Leider haben die meisten Forenuser und auch ich kaum etwas von dem Kauderwelsch verstanden, dass du in deiner Toilettenpause hier hingeklatscht hast.

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